Voltaire, Tucholsky und Luxemburg

„Ich verachte Ihre Meinung, aber ich gäbe mein Leben dafür, dass Sie sie äußern dürfen.“ Voltaire

„Was darf die Satire? Alles.“ Tucholsky

„Freiheit ist immer auch die Freiheit des Andersdenkenden“. Luxemburg

Diese drei – im genauen Wortlaut z.T. umstrittenen – Zitate drücken alle eins aus: Meinungsfreiheit ist eines der höchsten Güter überhaupt. Ein Freiheitsrecht, das weder Regierungen noch Fanatiker angreifen dürfen. Für das jeder Einzelne aufstehen sollte.

Über die Grenzen dieser Freiheit ausgerechnet einen Tag nach dem tödlichen Anschlag auf Charlie Hebdon diskutieren zu wollen ist mehr als unsensibel.

(Und ja, das bedeutet auch, dass die Leute von Pegida auf die Straße gehen dürfen. Ich wäre immer auf der Gegendemo, aber ich würde ebenso lauthals protestieren, wollte man den … mit fällt keine nicht-justitiable Formulierung ein… verbieten, ihre verbohrte und verquere Meinung laut zu sagen. Darum geht es nämlich bei der Meinungsfreiheit: auch zuzulassen, was wehtut.)

Und darum bin ich Charlie.

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3 Antworten zu Voltaire, Tucholsky und Luxemburg

  1. Read on schreibt:

    Sehr, sehr wahr! Danke.

  2. Britta Bruns schreibt:

    Danke für Deine wahren Worte!
    Auch ich bin Charlie!

  3. Pingback: Ungeplant | absurditaetenkabinett

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