Das Gute im Menschen

Beim Darüber-Nachdenken din den letzten Tagen ist mir aufgefallen, dass dieses „unterschätze NIE die Kraft des Guten im Menschen“ mich immer begeistert, egal, wo es mir begegnet.

Gerade habe ich den fünften Band von Rick Riordans Olympus-Reihe ausgelesen, The Blood of Olympus. Und mir ist klar geworden, warum ich seine Bücher so absolut wundervoll finde und sehr liebe. Nicht nur, weil ich oft laut lachen muss oder ab und an Tränen vergieße, nicht nur, weil der Mann genial schreiben kann, meinen Humor hat und nebenbei jede Menge Wissen vermittelt. Sondern vor allem, weil in allen seinen Büchern ein Gefühl ganz stark rüberkommt: Die Macht, die Freundschaft, die „das Gute“ hat. Immer wieder wird gezeigt, dass es möglich ist, durch Zusammenhalt und Loyalität so ziemlich alles zu überwinden. Das mag ja naiv klingen, aber es vermittelt mir wirklich und tief drinnen ein absolut gutes Gefühl.

Ich finde das Aufzeigen dieser Möglichkeit wichtig, finde, dass man nicht oft genug darauf hinweisen kann, dass der Mensch auch die Fähigkeit hat, unglaublich Gutes zu leisten. Natürlich hat er ebenso die Fähigkeit zu unglaublicher Dämlichkeit, Bösartigkeit und Niedertracht. Aber das zeigen mir die Nachrichten jeden einzelnen Tag eindringlich genug. Deshalb bin ich so dankbar und so wirklich ein kleines Stück geheilt im Inneren, wenn ich ein Buch, eine Fernsehserie, ein Beispiel aus dem Leben oder sonst was sehe, dass eben den anderen Weg zeigt.

Deshalb liebe ich Star Trek, weil dieses ganze Univsersum darauf fusst.

Deshalb liebe ich Boston Legal, weil die Serie für mich genau das vermittelt – auch dort wird gepaart mit vollständiger Respektlosigkeit gegenüber allem „das macht nicht“, und Humor, zum Teil bitterschwarz, so liebevoll gezeigt, dass eigentlich alles geht.

Deshalb liebe ich Bericht über die und von der ISS, wie diesen hier.

Ich bin so überzeugt atheistisch, wie ein einzelner Mensch das nur sein kann. Wenn ich einen Glauben formulieren müsste, dann wäre es: Ich glaube daran, dass Menschen in der Lage sind, sich zu helfen, zu unterstützen und sich gegenseitig voran zu bringen. Deshalb hat mich jedes Buch, jeder Film, jede reale Situation, die das immer wieder aufzeigt und wird immer einen leidenschaftlichen Fan in mir haben.

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4 Antworten zu Das Gute im Menschen

  1. Britta schreibt:

    Ganz lieben Dank für den Buchtipp ich habe es gerade für meinen sohn den ersten Band bestellt er freut sich schon drauf!!

    Viele liebe Grüße

    Britta

  2. Tina schreibt:

    Nichts von dem, was du schreibst, widerspricht dem christlichen Grundgedanken. „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.“ drückt genau das aus, was du beschrieben hast. Wir haben einen freien Willen und damit können wir anstellen, was wir wollen, im Guten wie im Bösen.

    Ich liebe Star Trek übrigens, weil es eine Welt zeigt, in der materielle Einflüsse nicht mehr so massiv sind, wie bei uns heute. Die wahren Werte sind interessant, nicht irgendwelche Ersatzwerte wie Diamanten oder Geldscheine.

    Übrigens würdest du „Firefly“ lieben, aber wahrscheinlich kennst du das schon längst :-)

  3. dasmiest schreibt:

    Ich liebe Firefly ;) (und ich kenne es noch ängst nicht so lange, wie ich eigentlich müsste)

  4. Tina schreibt:

    Ich schäme mich zugeben zu müssen, dass ich es erst seit 2 Wochen kenne. Aber ich bin auch ein Pratchett Spätzünder.

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