Urlaubsnachlese

  • Ich bin eindeutig der Meer-Typ. Schade ist nur, dass der Rest der Familie eher der Pool-Typ ist. Aber ich kann ja auch gut allein sein, und am Strand mit Blick auf Wellen schon mal eh. Überhaupt: Gib mir Sand und Meer und Wind, das ganze bitte nicht zu heiß und alles ist bestens. Berge hingegen – grauenvoll.
  • Um die Unterscheidung weiterzutreiben: Ich bin glaube ich eher für DIE SEE als für DAS MEER. Das Meer ist sowas ruhiges, zum drin baden, Urlaub, Türkis, Palmen. Die See, das ist Sturm und Seegang, Wind und mehr Respekt als Wohlfühlen. (Und ja, bitte lieber vom Strand aus als von einem Schiff oder gar ohne mittendrin).
  • Ich fliege immer noch leidenschaftlichst gern. Ich liebe diesen Blick von oben auf Miniaturwelten, mit oder ohne Wolken. Im Flieger hab ich deutlich mehr Fotos gemacht als in der ganzen Woche Urlaub. Diese Leistung letztendlich des menschlichen Geistes, die Tonnen an Material und Leuten abheben lässt, die fasziniert mich jedesmal wieder. Einer meiner absoluten Lebensträume ist irgendwann ein First-Class-Langstreckenflug. Mir wäre völlig egal wohin, es geht um den Weg.
  • Wieder daheim ist aber eindeutig am besten, denn: Es ist Flummi-Zeit. Derzeit können Sie mit Frau Miest nicht Auto fahren ohne das es hüpft. Vor Freude und Begeisterung über den HERBST. Buntes Laub, teils auf den Bäumen, teils darunter, diesig, feucht, Nebel, Sonne. Ich jubiliere.
Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Der Rest veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

2 Antworten zu Urlaubsnachlese

  1. Jeanie schreibt:

    Schööööön!!! Vielen Dank, ich kann bei jedem einzelnen Wort nur begeistert „JAAAA“ schreien und nicken ;-) Bei mir ganz genauso, aber haargenau!!!!

  2. Georg schreibt:

    „Flummizeit“ höre ich zum ersten Mal. Aber die Freude und Leidenschaft für den Herbst (und bei mir auch für den Monat April, das Wechselhafte, das rasche Ziehen der Wolken, der stürmische Wind, ja, sogar die kurzen Regenschauer) teilen wir. Die Wildheit dieser Jahreszeit, keine drückende stehende Luft, keine jede Aktivität lähmende Hitze, Herbst, wenn der Hund die Nase neugierig in den Wind hält, Laub umherwirbelt, kleinere Äste auf den Wegen liegen, der Wind die Haare zerzaust, man nicht den Pfützen vorsichtig und umständlich ausweicht, sondern mit den Gummistiefeln voller Schmackes wie ein Kind das dreckige mitten Hinein genießt – und dann auch die Heimkehr ins warme Zuhause, die Blicke hinaus durch die Fensterscheiben vom Brechen des Lichts durch die Regentropfen surreal verzerrt, das matte Licht, der frühe Abend, den man schon ab Nachmittag genießen kann, die lange Nacht, von der man ein großes Stück für sich behält – noch viel mehr. Und gerade da er nur drei Monate anhält, kann man sich immer wieder auf ihn aufs Neue freuen. Ich glaube, Menschen in anderen Klimazonen beneiden unsere Jahreszeiten und ganz sicher auch den Herbst.

    Na denn, „Hello again“ in der herbstlichen Heimat!

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s