Und immer wieder…

Eigentlich ist das einzige, was mich wirklich wundert, dass es so wenig amoklaufende Eltern an Schulen gibt. Es ist sowas von zum Kotzen.

Atmen, einfach atmen…

(Also ehrlich, eine Mathelehrerin, die als Hausaufgabe einen Zettel verteilt und sagt: was ihr nicht kennt müsst ihr zu Hause selbst nachschauen. Auf dem Zettel sind mal eben fünf nagelneue Begriffe bzw. mathematische Verfahren vorausgesetzt. Nicht eines davon wurde im Unterricht erklärt. Oder geübt. Oder auch nur ansatzweise vorgestellt. Bin ich derart auf dem falschen Dampfer, wenn ich finde, dass die Vermittlung von Stoff doch eigentlich Sache des Lehrers ist? Ja, ich weiß, Schule vermittelt nur das Wissen zu einer 4, alles darüber ist Zusatzarbeit der Eltern oder der Kinder… Das deutsche Schulsystem ist so scheiße, ich kann es gar nicht in Worte fassen).

Und an Tagen, die derart besch…eiden verlaufen wie der heutige, da ist es wichtig, allen mal was zu gönnen. Die weltbesten Burger sind bestellt.

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10 Antworten zu Und immer wieder…

  1. ja, genau so: Scheiße.

  2. podruga schreibt:

    echt, nur bis zur vier? wo steht den sowas…
    das ist aber echt hart. (und das wäre nicht mla vier.)

  3. ladybird schreibt:

    Wieso bis zur vier? Das kenne ich anders. Steht das irgendwo?

  4. dasmiest schreibt:

    Ich hab das jetzt schon mehrfach gehört. 4 ist ausreichend, was ja eigentlich reichen würde… eigentlich. Und darum auch alles, was von der Schule vermittelt wird. Passt auch zu meinen Beobachtungen. Ich empfehle z.B. mal hier zu lesen:

    http://www.taz.de/1/zukunft/bildung/artikel/1/ein-stempel-unfaehig-dumm-oder-faul/

  5. ladybird schreibt:

    Danke für den interessanten Link.

  6. Pingback: lernen, lernen, lernen « tagwerk

  7. Seifenfrau schreibt:

    …Ich bin geschockt: Schule vermittelt nur das Wissen zu einer 4?
    Wie? Warum? Wo steht das?
    Nun schocken Sie mich nicht so….
    Bitte erläutern sie das…

  8. Sylvia schreibt:

    Vermutlich sind die meisten Eltern irgendwann so erschöpft davon, ihre Kinder von Jahr zu Jahr irgendwie zu motivieren, dass keine Kraft mehr bleibt für den Protest.

    Wenn man dann auch noch erlebt hat, wie hilflos man ist – als Eltern, aber auch als Elternbeirat, als (gute und engagierte !) Lehrkraft, als Schulleiter, der unfähige Mitarbeiter nicht loswird, dann wird man immer stiller und resignierter – oder man weicht aus auf eine Privatschule und/oder gründet eine solche.

    Es ist kein Zufall, dass es immer mehr Privatschulen gibt und dass immer mehr vollkommen „normale“ und keineswegs elitär denkende Familien ihre Kinder dort hinschicken.

    Es ist sooooo zum Kotzen !

  9. frau c. schreibt:

    bis zur 4??? das erklärt einiges. nein, eigentlich erklärt das alles. sollte man in der ersten klasse den eltern mitteilen, anstatt vorträge darüber zu halten, dass die kinder da abgeholt werden, wo sie sind.

  10. Sabine schreibt:

    Hallo Miest,
    leider bin ich erst heute über dein Blog gestolpert und lese es mit vergnügen. Nun MUSS ich ein Kommentar zu diesem Eintrag abgeben, auch wenn er schon älter ist. Nicht nur in Deutschland ist das so, in Österreich schaut es nicht viel besser aus. Letzten Freitag waren am Elternsprechtag 90% der Eltern beim Mathelehrer, der sich seither laut Sohnemann am Riemen reißt. Zuvor der Kommentar des Klassenvorstandes bei Beschwerden der Schüler: „Gebt ihm noch eine Chance, es ist seine erste Lehrerstelle, Deutsch ist nicht seine Muttersprache und seine Frau hat gerade ein Baby bekommen.“
    HALLO? Ich muss diese Gründe als Entschuldigung akzeptieren, dass er die Klasse nicht in der Hand hat, ein Lärmpegel wie in einem Rockkonzert herrscht, die Kinder seine Aussprache nicht verstehen und er durchschnittlich nur 4en verteilt (wobei die 4 die zweitschlechteste Note in Österreich ist)???
    Nun ja, seit Freitag ist der Lärmpegel gesunken und Fragen der Schüler werden beantwortet…
    Ich bin übrigens deiner Meinung, Vermittlung von Lehrstoff wäre Sache der Lehrer, aber arm die Kinder, deren Eltern nicht in der Lage sind (zeitlich oder wegen mangelnder Begabung), mit ihnen mit zu lernen und sie zu unterstützen.
    Liebe Grüße aus dem verschneiten Österreich, Sabine

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