Astrophysik am eigenen Leib erfahren

oder auch: Moon is a bitch.

Theoretisch ist natürlich klar, Planeten und auch Trabanten bewegen sich rasend schnell. Sieht nur so langsam aus wegen der Entfernung. Ok.

Wirklich spüren tut Frau Miest das in dem verzweifelten Versuch, den Mond zu fotografieren. Ich bitte zu bedenken: nicht etwa nachts, wenn es dunkel ist, sondern morgens um 8.00, bei eigentlich schon so gut wie blauem Himmel und nettem Licht, ohne Wolken mit hübschem Mond. Der ’ne echte Zicke ist. Denn EIGENTLICH ginge das jetzt super. Wäre er nicht so rasent schnell… Ich bitte Sie, 1/1000 Sek. Belichtungszeit. Reicht normalerweise auch, um rennende Kinder einzufrieren oder das Wasser eines Springbrunnens. Für die Zicke reicht es nicht. Unscharf. Nicht weil ich wackele, sondern weil Luna es eilig hat.

Haben sie eine Ahnung, was ein Stativ mit Nachführung kostet?

Sie lasen: Frühmorgendliches Jammern auf hohem Niveau.

 

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4 Antworten zu Astrophysik am eigenen Leib erfahren

  1. Frau Irgendwas ist immer schreibt:

    Genau das habe ich heute Morgen auf dem Weg zum Auto gedacht …. jetzt hätt‘ ich gerne den Fotoapparat dabei.
    Herrlich dieser blitzblaue Himmel und dann das dicke Ding da so am Himmel.
    Dann musste ich Eis kratzen am Auto und da war’s vorbei mit den schönen Gedanken, es gab kalte Finger.

  2. Tina schreibt:

    Hattest du nicht höchst verwandschaftliche Gefühle für den zickigen Mond?

  3. Schussel schreibt:

    Kann das ein Atmosphäreneffekt sein? Ich habe hier nämlich gestochen scharfe Mondbilder mit (moment) 1/8 sek Belichtungszeit. Also schnell ist er schon, und Nachführung kenne ich von Teleskopen natürlich auch, aber soooo schnell? Ich denke noch nach, woran es sonst liegen könnte..

  4. Schussel schreibt:

    Ich korrigiere, es war 1/80 sek.

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