Dieses Blogroll-Dingens

Also weil es ja gerade die Kuh ist, die durch die Blog-Dörfer getrieben wird (oder war, aber ich war in Urlaub und bin deshalb spät dran):

Ich hab eine und ich werd sie behalten.

Ich habe das nie eine Verpflichtung gesehen, sondern immer als MEIN Ding. Als so eine Art Empfehlung, ein „wenn Ihnen grad langweilig ist, dann gucken Sie doch mal da“. Deshalb stehen in meiner auch eher so ein paar kleine unbekannte, die nicht eh schon jeder kennt – außer den mir persönlich wichtigen Vips. Ich mein, das Bestatterweblog lese ich täglich, aber das muss ich da nicht reinhängen, weil es eben jeder liest. Ich freu mich, wenn ich im Laufe der Zeit sehe, dass einige davon auch mal in anderen Blogrolls auftauchen, dann denke ich gerne, dass ich das jetzt verbreitet habe.

Ich freu mich auch, wenn mich ab und an in anderen Blogg-Rolls entdecke, und ja, wenn ich mal ganz viel Zeit habe, dann klicke ich mich gern durch fremde Listen, habe dabei manches Schätzchen gefunden und zu anderen Zeiten nur verständnislos mit dem Kopf geschlackert, aber hey, zur Not gibt es immer das kleine rote Kreuz oben rechts.

Ich lese sehr viel mehr Blogs als da drin stehen, ich klick mich aber nie von meiner Seite aus irgendwo hin, denn ich hab ’nen Feed-Reader. Von dem aus klicke ich mich auf die Seiten, immer dann und meist nur dann, wenn es was neues gibt. Ich hab auch ein paar Blogs, die stehen weder auf der Liste noch im Feed-Reader, meist weil sie das nicht anbieten, die klicke recht unregelmäßig an, mal fünfmal am Tag, mal ne Woche gar nicht. Ich klicke also etwa so, wie ich selbst blogge.

Übrigens gibt es auch einige Blogs, die da nicht stehen, obwohl ich sie regelmäßig lese, weil eben ich sie lese und nicht Frau Miest. Ja, mal wieder merkwürdig, ich weiß.

Ich kommentiere regelmäßig in manchen Blogs von denen ich weiß, dass sie hier nicht lesen – na und? Das hält mich genauso wenig ab wie ein „die hat mich aber nicht verlinkt“. Ebensowenig wie ich nicht jedes Blog lese, dessen Schreiber hier öfter kommentieren. Im Gegenzug lese ich seit Jahren ein Blog, in dem ich noch nie kommentiert habe. Alles ist möglich und häufig sind die Geschichten halt Einbahnstraßen, nicht immer muss sich ein reger Austausch ergeben. Lesen und lesen lassen.

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8 Antworten zu Dieses Blogroll-Dingens

  1. tante liesbet schreibt:

    „Lesen und lesen lassen“
    So treffend.
    Danke.

  2. barbara schreibt:

    Sehr gut !!!
    Herzliche Gruesse !
    Barbara

  3. Stef schreibt:

    Finde ich ne sehr gesunde Einstellung. :)

  4. Tina schreibt:

    Deine Ausführungen würde ich ja gern unterstüzen – wenn ich in deiner Blogroll drin wäre! Ich hab doch sonst nichts im Leben Frau M…

    :-)

  5. dasmiest schreibt:

    lol, überzeugt, ich nehme meine Lieblingsfeuerwehrfrau auf. Auch wenn sie deutlich öfter bloggen sollte…

  6. Frau_Mahlzahn schreibt:

    Ich mag es auch gerne, mich durch fremde Blog Rolls zu klicken — und dabei gelegentlich festzustellen, dass man gemeinsame Bekanntschaften pflegt.

    Und bin so natürlich auch schon auf das ein oder andere Schätzchen gestoßen.

    So long,
    Corinna

  7. anabel71 schreibt:

    Also Ihr letzter Satz ist ge-ni-al…!!!

    Lesende Grüße :)

    anabel

  8. Liz schreibt:

    erfrischend treffend beschrieben – genauso halt ich’s auch.

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