Austricksen

Der Vorteil von dreißig Jahren mehr Lebenserfahrung ist eine gewisse Raffiniertheit.

Sohn Nummer zwei beschließt gerade, dass sein Dickkopf größer ist als der aller anderen auf dieser Welt, speziell in dieser Familie. Da seine Mutter die Unverschämtheit hatte, bis zu den Osterferien eine Medienschonzeit zu verhängen und dies auch tatsächlich durchsetzt, schmollt Sohnemann mich seit 1,5 Tagen konsequent an. Ist pampig bis zum geht-nicht-mehr und ein Ekelpaket vor dem Herren (ja liebe durch Schwangerschaft oder ähnliches hormonverklärte: dieses kleine süße Bündel, dass ihr heute noch anschmachtet kann in ein paar Jahren ganz plötzlich so ein richtiger kleiner Kotzbrocken werden. Genießt es also, wenn das Gör noch nicht sprechen kann…).

Gestern bin ich noch drauf reingefallen, bin eingestiegen auf sein Gemotze und habe ihm weiteren Privilegienentzug angedroht.

Heute nicht. Heute habe ich Erdbeeren gekauft zum Nachtisch. Dicke, große, viele Lieblingsfrüchte von dem kleinen Ekelsohn. Und er wird sie bekommen, ganz ohne Bedingung und Erpressung. Mal sehen, ob er danach immer noch schmollt.

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2 Antworten zu Austricksen

  1. multiples schreibt:

    :-) Hast du gut gemacht! :-)

  2. Tina schreibt:

    Das war die Dissertation in Kindererziehung Frau Dr. Miest :-)

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