Der bittere Tropfen

bei der Urlauberei, die jetzt ansteht, ist die Unterbringung der Katze.

Die Dame ist 17 Jahre und wird zusehends klappriger und neurotischer. Und jedesmal, wenn wir wegfahren, wird meine Angst ein wenig größer, dass sie ausgerechnet dann stirbt, wenn sie allein und nicht zu Hause ist, sondern höchst unglücklich darüber, dass sie in die Katzenpension muss und sich verlassen, verraten und verkauft fühlt. Ehrlich, ich hätte ein großes Problem damit. Ich möchte sie bitte im Arm halten, wenn sie denn gehen muss und sie rüberstreicheln.

Andererseits denke ich seit vier Jahren, dass es jetzt wahrscheinlich nicht mehr lange dauert und bisher ist sie zäh. Und vier Jahre gar nicht wegfahren hätten Kinder und Mann auch kaum gut gefunden.

Sollten sie also in den nächsten zweieinhalb Wochen Lebensenergie, Kraft und Durchhaltevermögen übrig haben, würden Sie sie dann bitte meiner Katze schicken?

Vielen Dank.

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8 Antworten zu Der bittere Tropfen

  1. Cecie schreibt:

    mach ich – machen wir.

    alles gute für die alte dame und ihnen einen schönen urlaub!

  2. an.na schreibt:

    Alles Gute für die Mieze!

  3. Bini schreibt:

    aber natürlich -lächel- ich wünsche einen schönen urlaub …

  4. Renee schreibt:

    vom Moritz kommt eine superdicke Portion Lebensenergie und von mir ebenfalls ;-))

  5. steffi schreibt:

    von uns auch ne grooooße portion….

    schönen urlaub

  6. Linnea schreibt:

    Ich habe zwar leider gerade nichts zu geben außer ein paar gedrückten Daumen, aber ich kann es gut nachvollziehen.

    (Unser Kater ist jetzt 10 und baut langsam ab, sitzt z.B. nicht mehr richtig aufrecht. Das versetzt mir immer wieder Stiche ins Herz.)

    Alles Gute für die Dame!

  7. DüneSieben schreibt:

    Haben gerade heute unseren kleinen Katzenprinzen (das erste Mal überhaupt!) in die Pension gebracht. Es brach mir fast das Herz!
    Darum verstehe ich sehr gut und schicke darum positive Energie an alle in Katzenpensionen weilenden Samtpfötchen. ;)

  8. Anka schreibt:

    Nicht vergessen ist ihr herzlicher Gegenkommentar an mich völlig Unbekannte damals, als ihr Bericht über ihre neurotische Seniorin mich schmerzlich an meine damals eben verstorbene alte Katzendame erinnerte und zu einem Kommentar bewegte.
    Mittlerweile leben hier zwei Ex- Hafenkatzen aus Marseille, die dringend ein Zuhause gebraucht haben. Beide gewissermaßen Teenager und mit extremer Energie gesegnet – von der ich aus gegebenem Anlass gerne etwas abzapfe und zu ihnen schicke.
    Mit der Hoffnung dass es hilft – lang über die beiden Wochen hinaus!
    Schöne Urlaubstage wünsche ich Ihnen.

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