Easter

Ostergeschenke 2015 fertig machen bedeutet: Symbolkärtchen für die zu verschenkenden ebooks drucken und laminieren (das Laminiergerät war eine der besten Anschaffungen ever).

Hefezopf habe ich gestern abend gebacken, der hat fast den Ofen gesprengt, Eier fertig gefärbt (viel schöner, als ich je könnte – und wollte) letzte Woche gekauft, wie bereits seit vielen Jahren. Und ja, auch für die 16jährigen wird noch versteckt. Erfreulicherweise muss aber nicht mehr morgens um kurz nach 6 im Bademantel der Garten abgesucht werden ;).

Frohe (F)Eiertage!

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SoFi – außerhalb des Mittelalters, jedenfalls fast

Nachdem ich viel erschreckendes Blödsinn gelesen habe, von Schulen, die nicht etwa die Gelegenheit nutzen, Physik zum Anschauen zu machen, sondern die armen Kindelein drin halten und die Vorhänge zuziehen (!) war ich erfreut, dass meine Optikerin mit Brille an der Straße stand und begeistert nahezu jeden vorbeikommenden Passanten nötigte, auf die teilverfinsterte Sonne zu blicken. Und ja, es gab auch die, die es *nervöskicherkicher* ja schon auch ein bisschen unheimlig fand; eine Erwachsene, wohlgemerkt.

Ich nutzt den Graufilter meiner Kamera (auch wenn er eigentlich zu schwach für ganz-ganz sicher war) für ein paar Bilder und darf dann noch die Fotos der Optikerin in ein timelapse-video bringen. Außerdem genoß ich das leicht verdunkelte Sonnenlicht, die Volksfeststimmung und meine science-begeisterte twitter-timeline.

Und falls das nicht klar ist: Ich fand’s cool! In 13 Jahren dann wieder…

SoFi201510k

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R.I.P.

Vielleicht brauchte Gevatter Tod ja diesen Monat eine kräftige Aufmunterung und hat sich deshalb nicht nur Leonard Nimoy, sondern auch noch Terry Pratchett geholt.

Ich hoffe, ihm hilft es, denn heute hat er nicht nur die Scheibenwelt erschüttert.

Aber dass der Verlust mancher Menschen eine so große Welle der Trauer über den ganzen Planeten schicken kann, ist doch eigentlich ein gutes Zeichen für die Menscheit.

Le Chaim, zusammen.

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Bibliophiles Glück

Ein gutes Buch nur häppchenweise lesen, weil es die Qualität eigentlich unmöglich halten kann und bestimmt gleich schlechter wird. Weil auch ein 800 Seiten langes Buch ja irgendwann zu Ende ist – und das soll es nicht sein.

Und immer wieder von neuen tollen Wendungen überrascht werden, noch besseren Ebenen der Geschichte.

Unbezahlbar.

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Gut, das Ende ist vielleicht ein klein wenig holprig und es bleiben ein paar Fragen offen; da erkennt man das Erstlingswerk. Trotzdem riesengroße Empfehlung, jetzt schon Anwärter auf den Titel “Buchentdeckung des Jahres”.

Und ich weiß, dass ich die nächsten Monate seine anderen Bücher lesen werde. Das nächste hat mich bereits auf der ersten Seite.

(Elantris von Brandon Sanderson, übrigens)

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16 Jahre

Nichts auf der Welt, was mich so glücklich macht wie meine Kinder. Genauso, wie sie sind.

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Jedenfalls solange, bis man auf der Suche nach dem verbummelten USB-Stick die Schubladen der Söhne öffnet… Himmelherrgottsakra. Stapel loser Zettel da verstecken war NICHT was ich meinte mit “räumt Euren Schulkram auf”. “Ja, haben wir ganz brav gemacht…”. Ich krieg’ die Krise…

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Kompetenz…

Gestern habe ich extra im Rathaus angerufen, um zu fragen, ob die Teenager ihre neuen Ausweise allein beantragen kommen können. Ausführliches Gespräch, die Dame schaut auch nach den Daten in ihrem Rechner, eindeutige Antwort: “Ja”. Heute sind die Jungs da und hören: “Ein Elternteil muss dabei sein”. Ich HASSE sowas.

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Heute alle zusammen hin und hören: Ach, sie sind ja bald 16, da hätten sie auch allein kommen und die Ausweise beantragen können. Kopfweh…

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Voltaire, Tucholsky und Luxemburg

“Ich verachte Ihre Meinung, aber ich gäbe mein Leben dafür, dass Sie sie äußern dürfen.” Voltaire

“Was darf die Satire? Alles.” Tucholsky

“Freiheit ist immer auch die Freiheit des Andersdenkenden”. Luxemburg

Diese drei – im genauen Wortlaut z.T. umstrittenen – Zitate drücken alle eins aus: Meinungsfreiheit ist eines der höchsten Güter überhaupt. Ein Freiheitsrecht, das weder Regierungen noch Fanatiker angreifen dürfen. Für das jeder Einzelne aufstehen sollte.

Über die Grenzen dieser Freiheit ausgerechnet einen Tag nach dem tödlichen Anschlag auf Charlie Hebdon diskutieren zu wollen ist mehr als unsensibel.

(Und ja, das bedeutet auch, dass die Leute von Pegida auf die Straße gehen dürfen. Ich wäre immer auf der Gegendemo, aber ich würde ebenso lauthals protestieren, wollte man den … mit fällt keine nicht-justitiable Formulierung ein… verbieten, ihre verbohrte und verquere Meinung laut zu sagen. Darum geht es nämlich bei der Meinungsfreiheit: auch zuzulassen, was wehtut.)

Und darum bin ich Charlie.

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