Und weil solche Tage nach Trost der ganz altmodischen Art verlangen, gibt es heute hier Frau-Antonmannschen-Nusszopf.
Genauer gesagt gibt es etwas, das entfernt von diesem Zopf inspiriert wurde. Denn statt frischer hatte ich nur Trockenhefe, statt Nüssen habe ich Mandeln und Mohn, aber kein Marzipan. Statt Geduld Herzschmerz und so sieht das, was da im Ofen liegt weniger wie ein Zopf und mehr wie ein Kuhfladen aus.
Schauen wir mal, was die halbe Stunde backen daraus macht. Dem Kind schmeckte die Füllung jedenfalls schon mal und der Hefeteig verhielt sich eigentlich – eigentlich – auch sehr anständig. (Die Fülle war halt nur so suppig, das richtiges kreuzen nicht drin war).
Drücken Sie die Daumen, dann bekommen Sie auch ein Foto. Vielleicht.
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Eineinhalb Stücke später (meine Güte, macht der satt):
geduftet hat es herrlich
das Kind, das getröstet werden sollte mag ihn nicht undankbares Blag und futtert lieber Kekse
das andere Kind liebt ihn
ich liebe ihn auch
wenn die Tasse von Frau … äh … Mutti hier ist werde ich noch einen machen müssen


Vielleicht nicht schön, aber lecker.
Vielen Dank, Frau Antonmann.
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Noch ein Nachtrag: Am nächsten Tag schmeckt er tatsächlich noch besser. Wenn Sie also die Kraft haben: Lassen Sie ihn durchziehen. (Oder backen Sie heimlich vor)


5 comments
Comments feed for this article
10. Juni 2009 um 19:29
Frau Antonmann
Ganzganz fein. Hier gab es heute auch wieder die Mohnmarzipanvariante und diesmal ist es tatsächlich kein Wutzopf geworden.
10. Juni 2009 um 19:31
Frau Antonmann » Blog Archive » Livebackingblogging
[...] man mit dem Ergebnis höchst zufrieden, möchte jedoch das Verzwirbeln an weiteren Zöpfen üben. Hier gibt es einen Seelenfutterzopf. Wer [...]
11. Juni 2009 um 11:48
Javea
Nicht schön? Sieht doch aus wie gemalt. Das Scheibchenmuster ist toll! Und Marzipan finde ich eh nicht sonderlich lecker.
11. Juni 2009 um 12:28
Kerstin
Wieso bitte soll der nicht gelungen sein? Ich finde sehr wohl, dass er sich sehen lassen kann und ich kann mir auch supergut vorstellen, wie lecker er ist!!
Hach ja, Frau Antonmann hat der Bloggerwelt ein tolles Rezept geschenkt – es macht Spaß, hier und da zu schauen, wie die anderen Ergebnisse gelungen sind.
Einen schönen Rest-Feiertag wünscht
Kerstin
14. Juni 2009 um 13:59
zimtapfel
Ich finde auch, der sieht durchaus passabel aus! Und ich mag Hefegebäck auch am allerliebsten einen Tag später, wenn es richtig schön durchgezogen ist und sich das Hefearoma so schön entfaltet hat.