Und weil solche Tage nach Trost der ganz altmodischen Art verlangen, gibt es heute hier Frau-Antonmannschen-Nusszopf.

Genauer gesagt gibt es etwas, das entfernt von diesem Zopf inspiriert wurde. Denn statt frischer hatte ich nur Trockenhefe, statt Nüssen habe ich Mandeln und Mohn, aber kein Marzipan. Statt Geduld Herzschmerz und so sieht das, was da im Ofen liegt weniger wie ein Zopf und mehr wie ein Kuhfladen aus.

Schauen wir mal, was die halbe Stunde backen daraus macht. Dem Kind schmeckte die Füllung jedenfalls schon mal und der Hefeteig verhielt sich eigentlich – eigentlich – auch sehr anständig. (Die Fülle war halt nur so suppig, das richtiges kreuzen nicht drin war).

Drücken Sie die Daumen, dann bekommen Sie auch ein Foto. Vielleicht.

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Eineinhalb Stücke später (meine Güte, macht der satt):

geduftet hat es herrlich

das Kind, das getröstet werden sollte mag ihn nicht undankbares Blag und futtert lieber Kekse

das andere Kind liebt ihn

ich liebe ihn auch

wenn die Tasse von Frau … äh … Mutti hier ist werde ich noch einen machen müssen

Vielleicht nicht schön, aber lecker.

Vielen Dank, Frau Antonmann.

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Noch ein Nachtrag: Am nächsten Tag schmeckt er tatsächlich noch besser. Wenn Sie also die Kraft haben: Lassen Sie ihn durchziehen. (Oder backen Sie heimlich vor)