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Das wird im Leben nicht mehr weggehen, diese Verbindung, dieser Automatismus.
Dass ich morgens, wenn ich sehe, was die Adoptivkatze heute schönes für uns auf der Terrasse dekoriert hat – im Moment wechselnd zwischen Vogel und Spitzmaus – sofort und immer an Frau Jette denken muss (die ich übrigens nebenbei gesagt als so wunderbar und so unerwartet eben nicht quirlig sondern ganz leise und ruhig erlebt habe). Heute waren es Mauskopf und -leber auf der Aluminiumschiene in der Sonne – gut durchgegart.
Nur fotografieren tue ich es trotz der Gedankenverbindung immer noch nicht.
Ungeordnet, weil geordnet geht zu dem Thema eh’ nicht:
- ich habe viel gelacht, mich viel mit Leuten unterhalten, von denen ich das gar nicht so erwartet hätte, ebenso viel mit Leuten, auf die ich mich sehr gefreut habe, wenn auch nicht mit allen – dieser Garten ist einfach zu groß,
- glücklicherweise ist er so groß, dass Leute wie ich sich auch völlig unbemerkt mal eine Stunde auf die Bank ganz hinten setzen können, um sich ein wenig auszuklinken aus dem Trubel,
- wenn die Frau im kurzen Rock neben ihnen nach acht Stunden Party sagt „ich geh’ mir jetzt mal ein Höschen anziehen“, dann löst das interessante Reaktionen der Anwesenden aus, bis hin zu sehr kreativen Überlegungen, wie man jetzt eine der vielen Cameras am unauffälligsten auf Bodenhöhe bringt… Wenn dieselbe Frau Ihnen eine halbe Stunde später zuflüsterst „darf mein Mann dich mal anfassen?“, dann beginnen Sie langsam am Alkoholgehalt des fleißig genossenen Likörchens noch etwas mehr zu zweifeln als vorher schon. Aber alles war gut, der Mann durfte anfassen und mehr erfahren Sie hier nicht, ätsch.
- Weil Frau Miest sich manchmal an recht einfachen und kindlichen Dingen erfreuen kann hat sie auch heute noch eine Gans im Ausschnitt und eine auf dem Oberarm. Das ist natürlich nichts gegen die Kinder, die unter lauter Tattoos kaum noch zu sehen waren, aber die Auswahl im Bad war einfach zu schön, als dass ich hätte widerstehen können.
- Bei dem herzallerliebsten kleinen Nachwuchsfeuermann aus der Schweiz musste ich an den sehr netten großen Mann denken, den ich seit kurzem kenne, der sich sicher gern zum beiderseitigen Enthusiasmus mit ihm ausgetauscht hätte – stundenlang.
- Fotos habe ich noch nicht gesichtet; zu viele, zu müde – vielleicht später Ein paar bildhafte Eindrücke bitte schön:

Erkennungszeichen fertig:

Und es ist unglaublich, wo überall und wieviele kleine Stacheln sich in der Haut finden, nachdem man den Kaktus quasi auch nur angeschaut hat!
Wenn der Sohnemann so ziemlich in Tränen aufgelöst nach Hause kommt, und mir unter vielen Schluchzern erzählt, dass die doofe Lehrerin ihn angeschrien hat, weil er was verbaselt hat und sein „bester Freund“ auch noch ‘nen blöden Spruch dazu gemacht hat, dann ist sehr schwer, das Löwenmutterherz (Lmh) zur Ruhe zur ermahnen.
Ich stand vor dem Lehrerzimmer, aber ich bin nicht reingegangen. Ich weiß, dass das besser ist, aber mein Lmh hätte gern ein Blutopfer. Ehrlich, einen 10jährigen anzukeifen, „du wagst es dich hier ohne Klassenbuch blicken zu lassen? Verschwinde gefälligst“ kann mir keiner als pädagogisch wertvoll verkaufen.
Ja, ich werde mich abregen. Und ja, er wird es überleben. Aber muss das sein? Roaaaar….

Frau Miest – mehr oder weniger (ok, geschönt. Aber der Gefühlslage gut entsprechend).
Selbst spielen hier.
zu denen ich keine Lust habe, ein paar Bilder.
Für alle, die heute keine Sonne hatten:


Ein Hauch von bunt, etwas kleiner als gewollt, etwas mehr Fehler als gewollt, und eigentlich ist rund eh unpraktisch – aber hübsch ist es doch.

Beide Hosen gehören demselben Kind und werden getragen. Die eine ist ziemlich sehr hochwasser, die andere wird noch heftig gekrempelt. So nebeneinander fällt das irgendwie auf… (und ja, der Schatten da ist extrem doof).

Kinder mit großen Füßen haben auch Vorteile. Nur einer der Schuhe gehört mir, anziehen kann ich beide.
Ein weiterer Effekt von Kindern, die auf Klassenfahrt waren ist, dass sie Songs im Radio erkennen und Interpreten benennen können, von denen ihre alte Mutter noch nie gehört hat.
Nun müssen sich auch die Jungs bei jedem Friseurbesuch schon mindestens dreimal anhören „du hast aber auch dicke Haare“. Tja Kinder, das wird so bleiben…
Heute haben sie das erste Mal richtig unterschiedliche Frisuren, was ich klasse finde. Gut, für meinen Geschmack hätte die eine weniger topfig und die anders etwas kürzer gekonnt, aber danach geht es ja nicht. Sie finden’s gut und ich finde gut, dass ihre unterschiedlichen Persönlichkeiten sich äußerlich zeigen.
(Und ich werde alt: ich verstehe die Tipps und Tricks für ihre Spiele, die ich ihnen raussuchen muss, nicht mehr wirklich).


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