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Ach ja, so Arzttermine, wo man von 15.20 Uhr bis 18.10 Uhr aus dem Haus ist. Und dann die Ärztin ziemlich genau 4 und eine halbe Minute gesehen hat. Zum Glück sind meine Kinder schon größer, lesen gern und maulen wenig. Tolle Jungs.

Ach ja: Und nächste Woche dürfen wir wieder hin. Welch Freude.

Wenn das Kind nach drei Portionen Mittagessen am Nachmittag mal eben drei gut belegte Brote weghaut, dann weiß ich, dass ich demnächst wieder Kinderkleidung kaufen werde…

Ich stelle fest, ich mache immer noch gern Mathe.

Und es ist auch das einzige Fach, in dem ich richtig gerne mit meinen Kindern Hausaufgaben mache bzw. mit ihnen übe. Ich finde es einfach klasse, ihnen bestimmte Kniffe aufzeigen zu können und ich liebe es, wenn auf einmal Verständnis für Zusammenhänge entsteht. Es gibt doch nichts tolleres, als im Gesicht eines Kindes plötzliches Verstehen aufblitzen zu sehen.

Wenn Sonntags ausgiebig gefrühstückt wird und Muttern ankündigt, jeder bekommt, was er möchte, dann hat das manchmal Folgen, die recht deutlich zeigen, wie sehr sich doch mein Geschmack von dem meiner Kinder unterscheiden kann.

Sohn Nummer zwei nahm Toast mit Ketchup. Okay, das ist einfach nur zum schütteln, aber noch harmlos. Denn Sohn Nummer eins nahm *trommelwirbel* Müsli mit Bionade. Wohlgemerkt – nicht etwa Bionade dazu trinken, sondern statt der Milch reinkippen. Ich muss ihm lassen, dass er es tatsächlich gegessen hat. Ich allerdings habe mich geweigert, es auch nur zu fotografieren…

Ein irgendwie schlechtes Gewissen habe ich, wenn wir Sonntag abend Essen vom Lieferservice bestellen und eine halbe Stunde später ein Anruf kommt, dass sich die Bestellung leider noch etwas verzögert, weil der Fahrer einen Unfall hatte. Ich meine, hätte ich jetzt nicht bestellt, dann wäre er nicht gerade da lang gefahren und hätte keinen Unfall gehabt… Der Miest-Mann sagt, dass ich spinne, ich denke, er hat Recht, aber so ein bißchen komisches Gefühl bleibt doch.

Sie tun es schon wieder.

Familie Miest nutzte den überaus strahlenden Frühherbsttag zu einem Trip in die Vergangenheit.

Begonnen haben wir in dem Park nahe der früheren Wohnung, in dem ich meine Kinder insgesamt schätzungweise eine Strecke durch die Gegend geschoben habe, die auch für eine Reise zum Mond gereicht hätte. Die Rehe, Ziegen und Schafe waren noch da, die Gänse und Enten wegen der Vogelgrippe allerdings nicht mehr (ich habe doch eben glatt „Eltern“ getippt – auch ein interessanter Zusammenhang). Wie vor Jahren wurden immer noch begeistert Kastanien verfüttert – und vom Ziegenbock emsig genommen.

Der ehemals allerliebste Spielplatz hat sich zwar wenig verändert, aber … äh … wirkte irgendwie so klein und war kein echter Reiz mehr für die großen Jungs.

Weiter ging es zum Eisladen unter unserer früheren Wohnung, was die Kinder wieder dazu brachte zu fragen, warum um Himmels Willen wir eigentlich dort weggezogen seien. Als ich den neu eröffneten Sushi-Laden direkt vor der Haustür sah, war ich kurzfristig geneigt, mich selbiges zu fragen.

Wir stapften sogar noch bis zum ehemaligen Kindergarten, der heute nur noch Hort ist und dessen Garten immerhin noch einige wenige Erinnerungen in den Kindern hervorlockte. Im Gegensatz zum Weg dahin, auf dem sie nur sehr irritiert zur Kenntnis nahmen, dass sie auf dem 25cm hohen Mäuerchen tatsächlich jedes Mal hatten balancieren wollen. Klassisch halt: die alten Leute schwelgten in Erinnerungen, die Jugend rollt die Augen.

Merkwürdig, dass wir erst vier Jahre dort weg sind. (Und früher war doch immer meine Oma die, die sagte „hier war vor 20 Jahren nur Acker“ und ich diejenige, die mit den Augen rollte).

meine Schlumpfhausen-Seite mag, der sollte hier mal reingucken. Absolut genial.

ich wohne in der Feuerwerks-reichsten Gemeinde Deutschlands.

Ehrlich, ich war immer der festen Überzeugung, für jedes Feuerwerk außerhalb der drei Tage vor und an Silvester brauche es Sondergenehmigungen. Am besten mit Begründung. Hier werden die wahrscheinlich stapelweise gedruckt und verbraucht.

Mindestens einmal im Monat – häufig aber öfter – ist hier am Wochende Feuerwerk. Ich habe nie eine Ahnung weshalb. Ich sehe auch nie was davon, ich höre es nur. Und falls Sie es noch nicht erraten haben: Es geht mir gewaltig auf die Eier.

Ja, heute ist es wieder mal soweit.

Wenn

  • wegen unfähiger Schule Sachzwängen die geliebte Sportstunde ausfällt und es stattdessen Mathe bei einem Lehrer gibt, der die Klasse nicht kennt;
  • aus dem selben Grund die Kinder in ihrer Freistunde, auf die sich sehr gefreut haben, nicht rausdürfen, weil keine Aufsicht da ist (für etwa 12 Kinder. Wenn alle 30 Klassen in der Pause rausgehen ist genau ein Lehrer da…) und sie stattdessen in Religion sitzen müssen;
  • und wenn dann noch in der Pause statt eines Fussballes ein Latschen fliegt und der im Gesicht landet, dann ist der Tag eigentlich gelaufen.

Sohn Nummer zwei mit argem Hämatom unter dem Auge

(Und wenn die Sekräterin es weder für nötig hält, mich anzurufen, noch einen Unfallzettel auszufüllen, dann ist mein Vertrauen in diese Schule mal wieder grenzenlos /Ironie)

Von wegen, die Call-Center-Sklaven dürfen nicht von sich aus auflegen. Die Dame eben, die mir nicht mal ihre Firma nannte und mich wegen des Preisausschreibens vom April, Sie wissen schon, ausquetschen wollte, die kannte die Regel jedenfalls nicht. Ich kam bis zu einem, sogar heute mal höflichen, Nein Danke, ich möchte nicht und löschen Sie bitte auch... Klick.

Ich schwöre, ich mache nie wieder bei einem Preisausschreiben mit, bei dem ich meine Telefonnummer angeben muss.

Von 0 auf Zicke
in zwei Sekunden

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