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fühle ich mich wieder, wenn heute Abend die ungefähr einmal pro Jahr stattfindende nette Cocktailparty ist und ich heute nachmittag einen dicken, fetten Pickel am Kinn habe.
Manche Dinge braucht echt kein Mensch. Akne mit 40 zum Beispiel.
Und ja doch, dies ist Jammern auf hohem Niveau, ich habe momentan keine anderen Probleme.
Frank Ribery und Luca Toni in einem Panini-Päckchen zu finden.
Jedenfalls wenn man 9 Jahre alt ist.
Ich mag Herrn Sick sehr.
Aber hier für uns hat er leider Unrecht. Meine Kinder beherrschen den Genitiv – das auf ‘wegen’ immer ein ‘des’ folgt ist kein Problem. (Sie beherrschen auch doppelte Verneinungen perfekt und bringen damit so manchen Erwachsenen aus dem Konzept, aber das nur nebenbei zur Angabe.) Sind ja auch Regeln, die Muttern gerne mal erklärt und die man recht einfach lernen kann.
Aber trotz all’ ihrer Vielleserei: Die Sache mit dem Dativ, die ist anscheinend wesentlich schwieriger. Und so klingt hier, zu Mutterns blankem Entsetzen, desöfteren etwas wie „Wo ist dein Bruder?“ „Ins Bad“ (wohlgemerkt, nicht etwa gegangen, sondern als Ortsangabe), „der kann dann zu den passen“ (merken Sie den aktuellen Bezug?) oder „ich hab den gesagt…“.
Immerhin haben die vier Jahre Logopädie bewirkt, dass sie auf drohend erhobene mütterliche Augenbrauen und die strenge Frage „WIE heißt das?“ häufig die richtige Form finden. Aber nicht immer. Seufz.
Ich werde froh sein, wenn auch dieses Kapitel vielleicht irgendwann mal endlich abgeschlossen ist. Dereinst.
Tage, an denen oder die Tage nachdem wir in der Bücherei waren, die vergehen in etwa so:

Momentan ein Wilde-Kerle-Buch pro Tag und Kind.
Kommt meinen Kopfschmerzen sehr entgegen
Ich musste ja heute gestern abend um 18.00 Uhr un-be-dingt noch einen Cappuchino trinken.
Jetzt ist es 0.31 Uhr und ich lese mich durch meine Blogroll. Das wird nicht lustig morgen heute früh.
ich nagele die kleinen Kotzbrocken meine Kinder nicht an die Wand. Aber nur, weil ich keine ausreichend stabilen Nägel habe…
Nein, ich muss Zahnarzt-Betäubungen nicht ausschlafen. Das ist auch gut so, denn der Adrenalin-Spiegel nach einer Stunde angespannt wie ein Flitzebogen im Zahnarzt-Stuhl sitzen liegen ist entschieden zu hoch zum Schlafen.
Dafür legen die Dinger mir immer, aber auch immer, den Trigeminus lahm. Sprich, nicht nur reden, trinken und jede Form von Mimik sind äußerst erschwert, sondern das Auge zuckt recht unkontrolliert und läßt sich dafür nicht kontrolliert zusammenkneifen, etwa gegen blendende Sonnenstrahlen und das Ohr fühlt sich auch so komisch an.
Hat man damit beide Seiten gleichzeitig lahmgelegt, dann kann die halbstündige Heimfahrt mit dem Auto ganz neue Spannungsfelder entwickeln.
Zahnärzte haben eine eigene Hölle, ganz sicher (obwohl ich meine wirklich mag, schließlich gehe ich da seit 20 Jahren hin und sie sind wirklich nett – für Zahnärzte).
Wegen einer Frau und ihrer Kinder, die ich einmal kurz gesehen, aber oft und gern gelesen habe, jetzt eine halbe Stunde lang höllische Angst gehabt und bei der Entwarnung vor Erleichterung ein paar Tränen vergossen. Und da war ich nicht die Einzige.
Ok, eine lange Nacht war es bei uns noch nicht, um kurz nach 22.00 Uhr waren wir wieder daheim, aber die Jungs haben ihre erste trotzdem genossen (auch wenn sie zu ihrem Glück gezwungen gewaltsam vom Fussballgucken abgehalten werden mussten).
Wir sind über den Mars gewandert – wie treue Leser wissen, wird Sohn Nummer 2 ja dereinst der erste Mensch auf dem roten Planeten sein – konnten leider wegen vieler Wolken durch Teleskope nur den Fernsehturm sehen, haben die Blutgruppen (praktisch bei eineiigen: ein Piks, zwei Blutgruppen klar) bestimmt, komische Prismenbrillen getragen, Muskeln gemessen, Nervenzellen stimuliert, Regenwürmerleichen betrachtet und last not least tolle Glaswerke gekauft.

Wenn die Jungs sie irgendwann nicht mehr spannend finden, dann kann Muttern immer noch fein damit Fotospielereien machen.

Nächstes Jahr garantiert wieder!


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