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Immer wieder erstaunt es mich, dieses Phänomen:
Die netten Eltern, die ich sympathisch finde und mit denen ich gut reden kann, die haben Kinder, bei denen sich mir ganz oft die Zehennägel aufrollen oder harmloser, die ich einfach nicht mag.
Die netten Kinder andererseits haben Eltern, die zum Davonlaufen sind, fürchterlich.
Eine Menge gibt es, da sind beide gleich grauenhaft.
Ganz, ganz wenige nur, wo sowohl Eltern als auch Kinder nett sind.
Irgendwie verstehe ich es nicht, stelle es aber immer und immer wieder fest. Geht das noch jemandem so oder liegt das etwa an mir? (Ein Geisterfahrer? Hunderte, hunderte!)
Käfer aller Arten
treiben Unzucht
schon wieder im Garten!
am Rechner.
Viel Sonne und Wärme bedeutet wenig gar kein Haushalt, wenig Computer, dafür viel Garten, buddeln, neu pflanzen, pflegen, Möbel mit Olivenöl einreiben, in der Sonne unter dem Sonnenschirm sitzen.
Aber im Moment ist es mir zu warm (!) draußen, darum kann ich mal wieder bloggen, warum ich gerade nichts blogge.
Samstag vormittag, schönes Wetter, vorher ergiebiger Regen. Und, wer kommt aus den Löchern gekrochen? Richtig: Die Rasenmähergang.
Ich glaube, momentan wird in drei Gärten rundherum simultan gemäht. Besonders toll die Nachbarn, die sich über zwei laufende Rasenmäher und eine Distanz von 20 Metern hinweg unterhalten anbrüllen müssen.
Ehrlich, ich hatte über den Winter glatt vergessen, dass das zum Wochenendritual gehört.
Erwähnte ich schon mal, dass ich es gerne ruhig habe? Seufz.
die Damen (habe ich eigentlich auch männliche Leser? Bitte outen Sie sich!), der Daumen heilt sehr schön. Betaisodonna. Kann ich nicht oft genug empfehlen. Magisch.
Ansonsten geht es mir heute richtig gut, was nicht nur an den geradezu strahlenden Tulpen liegt, über die ich mich momentan täglich freue, sondern auch daran, dass ich endlich, endlich zum Friseur gekommen bin und die Haare ab sind, so richtig kurz. Das fühlt sich sooooo gut an.
Da konnte mich dann auch das im Rucksack des Sohnes vollständig ausgelaufene Joghurt (wohlgemerkt das des Freundes, das ertauscht werden musste, weil die böse Mutter ja wegen extremer Kleckeritis keine Joghurts mitgibt) nur kurzzeitig schocken. Der Rucksack trocknet schon wieder in der wundervollen Sonne, die Kindelein spielen in selbiger, ich auch gleich.
man im Alltag einen opponierenden Daumen so alles braucht, das fällt einem erst dann mal wieder richtig auf, wenn man den Daumen der Haupthand zwischen die metallene Lenkstange eines Einkaufswagens und eine sich schnell öffnende Stahltür gehalten hat.
Achtung: Falls Sie noch nicht gegessen haben oder nicht gerne ER schauen, weil es ihnen zu blutig und unappetitlich ist, dann sollten Sie jetzt nicht weiterlesen. Schauen Sie einfach morgen wieder rein.
Sie sind noch da? Na gut.
Also, wie gesagt spielte ich gestern sehr unerfreulich mit der Supermarkttür.
Da ich Kinder habe, habe ich immer ein kleines erste Hilfe Paket dabei, so dass ich zumindest ein Pflaster auf die weggefetzte Hautstelle neben dem Daumennagel pappen konnte, um auf dem Heimweg nicht das ganze Auto vollzubluten. Dort wurde erst einmal gereinigt und neu verpflastert, insbesondere, weil ich keinen Nerv hatte, den noch dranhängenden Hautfetzen ganz abzutrennen. Also wurde bis heute früh Ruhe gehalten, Schwellung, Hitze und Kribbeln amüsiert beobachtet und abgewartet. Heute morgen musste ich fesstellen, dass ich herkömmliche Pflaster immer noch schlecht vertrage.
Zwar war die eigentliche Wunde halbwegs ok, aber der gesamte Daumen dort wo das Pflaster war, war weiß und etwas – müffelig geworden. (Sagen Sie nicht, ich hätte Sie nicht gewarnt). Also erneut gründlich säubern (inklusive Entfernung abgestorbener Haut) und dann statt Pflaster eine Kompresse mit dem Zauberallheilmittel Betaisodonna drauf. Ich schwöre, ich kann bei diesem Zeug spüren, wie es heilt. Wahrscheinlich ist mindestens die halbe Wirkung darauf zurück zuführen, dass ich daran glaube, aber hey, was soll’s?
Dann hatte ich kurzzeitig einen hübsch gebunden Verband drüber, aber der war erstens zu warm und zweitens völlig unbeweglich. Nun prangt ein dickes Pflaster auf der Kompresse (nicht auf der Haut) und ich habe eine aufgezeichnete Folge von Doctor House geschaut. Geht mir schon viel besser
.
Ach ja: Wenn eine Tür schnell aufgeht in ihrer Nähe: Lassen Sie im Zweifel den Einkaufswagen einfach los.
Jetzt haben sie es endgültig geschafft.
Seit 25 Jahren bin ich Mitglied im Club Bertelsmann. Vor einigen Jahren wollte ich schon mal kündigen. Dann haben sie mich belatschert und so nette Konditionen angeboten, dass ich drin blieb, ohne Kaufverpflichtung, ohne Porto und blablubb.
Was nichts daran änderte, dass das Angebot immer miserabler wurde. Aber es fehlte mir immer die Energie, das nun endlich mal zu beenden. Heute habe ich sie.
Nachdem ich ein Schreiben erhielt, in dem ich für meine langjährige Mitgliedschaft mit einem garantierten Gewinn belohnt wurde. Nur anrufen musste ich noch. Na gut, eine kostenfreie Nummer, kostet also nur Zeit, ok. Dann brauchen sie meine Mitgliedsnummer, die sie aus anderen Daten leider nicht ermitteln können. Sowas liebe ich ja schon immer. Kostet also noch ein bißchen mehr Zeit.
Um dann eine dieser tollen Nilkreuzfahrten zu gewinnen, bei denen man, wenn man mal fünf Minuten sich schlau liest weiß, dass sie pro Person etwa auf 500,- Euro Zusatzkosten kommen und die von allen möglichen Anbietern „verlost“ werden.
Danke, das war der Anlaß, den ich brauchte. Das Kündigungsschreiben ist gedruckt. Bye bye.
Da staunen Sie nicht schlecht, oder?

(Eigentlich dient dieser Beitrag nur Frau … äh … Muttis Amüsemant. Dürfen Sie also getrost ignorieren.)
Milchnudeln mit Zicker & Zumt und mit Erdbeeren sind bei drei Tagen Dauerregen einfach absolut klasse (ich habe einen Sohn, der das nicht mag. Soviel zum Thema forstschreitender Wahnsinn dieser Welt). Führen nur leider dazu, dass mich ein unmittelbares, sehr nachhaltiges Schlafbedürfnis überfällt. Das verträgt sich sehr schlecht mit den drei Kindern, die sich irgendwie eher zu rumrennen, schreien und toben animiert fühlen.
wie schnell so ein Vormittag vergeht, wenn man ob des anhaltenden Dauerregens noch mal ins Bett kriecht, nachdem die Familie das Haus verlassen hat. Ups, ist er rum.


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