Das Miest ist heute sehr stolz und glücklich, denn die Miestkinder haben beim Lesewettbewerb in der Klasse die Plätze 8 und 11 von 24 möglichen belegt.

Das hört sich ja erst mal nicht so dolle an, nur bitte ich zu bedenken, dass beide Kinder sprachentwicklungsverzögert sind, vier Jahre ununterbrochen in logopädischer Therapie waren, immer noch harte Kämpfe mit ihrer Muttersprache austragen (die sie keineswegs immer gewinnen!) und noch vor 2 Jahren die Diagnose Legasthenie im Raume stand (die sich aber mittlerweile sowas von erledigt hat). Dann relativiert es sich, finde ich.

Wer hier öfter liest, der weiß, dass meine Kinder gerne und viel lesen. Sie gehören tatsächlich zu denen, die enttäuscht sind, wenn ich in der Bücherei war und keine neuen Stapel mitgebracht habe. (Ich kenne Kinder, die gehen nur in die Bücherei, um neue DVDs zu holen. Und die kennen ‘zig Sachen – solange es die als Film gibt. Aber nichts, was nur gedruckt erschienen ist.)

Aber eigentlich ist das auch kein Wunder; nicht nur sind meine da erheblich erblich vorbelastet, nein, wir haben auch frühkindliche Prägung betrieben:

Man kann eben gar nicht früh genug anfangen, Bücherwürmer aus ihnen zu machen… ;-)