Glücklich

Heute 1,5 Sdt. durch einen der Lieblingsparks laufen dürfen, statt den Wochengroßeinkauf zu machen. Nasses Laub und Erde riechen, Ruhe und (fast) alleinsein genießen, Kastanien für die Jackentasche sammeln, bunten Herbst gucken.

Ok, den Grosseinkauf musste ich später machen, aber dank der Entspannungskastanien in der Tasche verging der fast unbemerkt.

Kürbissuppe ist auf dem Herd, Wochenende ohne Termine eingeläutet, vom guten Buch sind noch anderthalb Bände übrig. Was will ich mehr? Nix!

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Jahreszeiten-Jubel

Also, falls es irgendwem hier noch nicht klar sein sollte, meine Lieblingsliste für Jahreszeiten geht so:

1. Herbst! Die absolute, unangefochtene, wunderbarste Lieblingsjahreszeit. Immer schon, für immer und mit allem. Die Zeit, in der es mir nahezu unmöglich ist, unglücklich zu sein.

2. Winter. Sehr, sehr schön, insbesondere, wenn er richtig kalt ist, so ab -10 Grad. Gern mit Schnee, gern lange. (und ja, regelmäßig mit sehr bewusster Dankbarkeit für ein warmes Zuhause und ebensolche Klamotten).

In diesen beiden Jahreszeiten treffen Sie Frau Miest am häufigsten draußen an.

Dann kommt lange Zeit nichts. Irgendwann dann der

3.Frühling. Nuja, ok, kann ganz nett sein, ist eine hübsche Abwechslung, wenn der Winter nur lang und hart genug war.

Und 4. den Sommer, den könnten Sie meinetwegen ersatzlos streichen. Und dafür Herbst und Winter um je zwei Monate verlängern.

Ja, so ist das in meiner Nische. Deshalb bin ich sehr selten einer Meinung mit Radiomoderatoren, was denn gute Wetteraussichten sind.

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Kopf –> Tisch, Endlosschleife

Anruf beim Hautarzt:

Frau M: “Guten Tag, ich hätte gern einen Termin zur Krebsvorsorge”

Arzthelferin mit Piepsi-Blondchen-Stimme: “Tut mir leid, wir haben dieses Jahr keine mehr.”

FM: “Äh, ok, dann eben nächs…”

AmPBS: “Und für nächstes Jahr kann ich erst ab Januar welche machen.”

FM: ???

AmPBS: “ja, ich hab ja noch gar kein Terminbuch für nächstes Jahr, wo soll ich den denn eintragen?”

FM: “Äh…???”

AmPBS: “Das kommt erst Ende November. Und der Doktor hat gesagt, wir machen neue Termine erst im Januar”.

Frau M vollzieht die Überschrift…

Mal ehrlich, Terminbuch? In Papierform? Vielleicht sollte ich dankbar sein, dass sie eine Telefonanlage haben.

Und Google empfiehlt mir bei einer Suche nach Alternativen drei Praxen ohne Internetauftritt. Tut mir leid, die sind raus. (Ich könnte natürlich in diese Praxen fahren, durch die Räume wandern, mir das Personal zeigen lassen, den Arzt fragen wann und wo er studiert hat, versuchen rauszufinden, ob die Chemie passt, während ich der MTA versichere, dass ich weder einen Termin habe noch einen will, aber leider anders ja keinen Eindruck gewinnen kann).

Wenn das so weitergeht brauch ich auch noch einen Arzt für meine Kopfschmerzen. Was vermutlich zu der Endlosschleife führen würde.

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Ist bestimmt die richtige Einstimmung für den Elternabend nachher. Gnagnagna.

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Und zack, passend zum Tag bricht ein Stück vom Backenzahn ab. Meine Zahnärztin hat Feierabend…

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Murphy liegt auf der Lauer

Schön ist ja auch, einen halben Umzugswagen an Zubehör und Requisiten für ein morgiges Neugeborenen-Foto-Shooting zusammenzupacken, und dann festzustellen, dass nicht nur der Kamera-Akku mysteriös komplett leer ist (genau deshalb kontrolliere ich am Abend vorher), sondern offenbar auch das Lieblingsobjektiv im Urlaub einmal zu oft aus dem Rucksack gefallen ist (fragen Sie nicht…) und einen kleinen Schlag am Auto-Fokus weghat. Nun gut, ich kann auch manuell und ich hab auch noch ein paar mehr, aber trotzdem braucht es das nicht wirklich.

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Bücher im August

Fast den ganzen August waren noch Ferien, weshalb es hier deutlich tiefenentspannt war – und zu Tiefenentspannung gehört in dieser Familie lesen. Folglich wurden es dann doch schon wieder einige Bücher mehr…

Stoner: Roman
passte irgendwie gut zum Irving vom letzten Monat. Ein unaufgeregtes Buch, das ein bisschen traurig und ein bisschen fröhlich macht und einen irgendwie nicht loslässt, obwohl eigentlich nicht viel passiert. Also, es passiert schon ein ganzes Leben, aber eben sehr unaufgeregt. Hat mir gefallen.

Grau: Ein Eddie-Russett-Roman
von Jasper Fforde. Ich hab ja schon die Thursday Next Reihe von ihm gern gelesen, auch wenn die letzten Bände vielleicht etwas sehr verstiegen waren. Auch das ist ein typischer Fforde – abstrus im Quadrat. Aber auf eine sehr unterhaltsame Art und im Gegensatz zu vielen Kommentaren finde ich auch nicht zu kompliziert oder unlogisch, ganz im Gegenteil. Ich hätte gern noch mehr von Eddie Russett gelesen, scheint es aber nicht zu geben.

Hamlet. Prinz von Dänemark
Der Klassiker des Monats. So ganz hat sich mir ja nie erschlossen, wieso ausgerechnet dieses nun das Königsstück des englischen Theaters ist. Ich finde, Shakespeare hat sehr viel besseres geschrieben, aber ich probier es immer mal wieder…

Der Drachenzahndolch: Die Saga der Drachenrüstung
Je nun, All-Age-Fantasy. Las sich nett weg, nicht herausragend oder nachhaltig beeindruckend, aber durchaus nette Urlaubslektüre.

Du. Wirst. Vergessen.: Roman
Dystopien nehme ich ja immer gern. Dies ist durchaus eine von den besseren. Nebenbei: Kann mir jemand sagen, warum die Hauptfiguren in Dystopien IMMER weiblich zu sein scheinen? Ich hab bestimmt nichts gegen viele weibliche Charaktere, jedenfalls solange sie mal mehr Charaktereigenschaften haben als nur “weiblich”, aber ich finde es schon auffällig, dass mir in dem Genre noch nichts anderes über den Weg gelaufen ist. Allenfalls gibt es wechselnde Erzählweisen, die dann auch mal den männlichen Part haben, aber rein männliche Hauptfiguren hatte ich noch nie. Wie gesagt, dass ist keine Kritik, nur auffällig…

Ready Player One: Roman
Sehr, sehr gut. Wenn Sie die Otherland-Saga von Tad Williams mal gelesen haben und mochten, dann ist das was für Sie. Und wenn Sie in den 1980ern Teenager o.ä. waren, dann verspreche ich Ihnen Spaß.

Die Verratenen (Eleria-Trilogie)
und die beiden Folgebände “die Verschworenen” und “die Vernichteten” (sorry, aber die Verlinkerei ist wirklich nervig, ich bin stark am überlegen, das zu lassen, lohnen tut es sich nämlich auch nicht wirklich) sind Dystopien at it’s very best. Sehr spannend, sehr gut durchdacht, vielschichtig, gut erzählt. Die Autorin schafft es sowieso gerade zu meinen Lieblingen.

Saeculum
ist nämlich auch von ihr und hat mir auch ausnehmend gut gefallen. Besonders interessant bestimmt für alle Rollenspieler, aber auch so 1A Unterhaltung. Jugendliteratur, ja, aber richtig gute (offenbar genau mein Niveau, was auch immer das aussagt)

Die Buchmagier: Angriff der Verschlinger: Roman
Der zweite Teil der Buchmagier-Reihe von Jim Hines, mit dem ich mich ehrlich gesagt zu Anfang diesmal etwas schwer tat. Vielleicht ist der Humor etwas platter geworden und das ganze etwas weniger schön in der Sprache, vielleicht hat es mich auch nur schlecht erwischt. Aber ich finde, es lässt nach, leider. Die Prinzessinen-Reihe von ihm fand ich erheblich besser.

Zeitsplitter – Die Jägerin: Roman
Jugendliteratur, dystopisch. Ja, da zeigt sich ein Muster in meinem Leseverhalten… Das hier war wieder ein sehr gutes, mit schönen Figuren und Entwicklungen und gut gemachtem Zeitreiseanteil. Da würde ich sehr gern einen zweiten Band von lesen.

3096 Tage
Natasche Kampusch erzählt beeindruckend ihre Geschichte.

Hammered (with bonus short story): The Iron Druid Chronicles, Book Three
Von der Chronik des Eisernen Druiden liegen im deutschen leider erst zwei Bände vor. Ich hab extra beim Verlag angefragt, die Übersetzung der Bände 3-7 ist geplant, Veröffentlichung erfolgt ab Frühjahr 2015 alle halbe Jahr ein Band. Tut mir leid, so geduldig bin ich nicht, da lese ich lieber auf englisch weiter. Die sind nämlich wirklich gut. Fantasy mit genug Humor und abgedrehten, abstrusen Auswüchsen, um mir zu gefallen. Band drei schlägt wüst durch mehrere Götterhimmel und macht einfach Spaß. Da folgen in den nächsten Listen garantiert die weiteren Bände. Ausgesprochen schade finde ich das langsame Veröffentlichen der deutschen Bände allerdings für die Jungs, die die Bücher lieben würden.

So, wie immer sind die links Affiliate-Links zu Amazon, es wäre nett, wenn Sie die nutzten für etwaige Bestellungen und überhaupt: Liest diese Buchlisten irgendwer oder soll ich mir die sparen?

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Twitterdingse, viele bunte

twitter

(Und kann mir jemand mal ein vernünftiges tool zum Auslesen der tweets empfehlen, bitte? Danke!)

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Grummel

Warum gibt es so viele Menschen, die auf ein Angebot in einer Kleinanzeige hin anrufen

a) zu unmöglichen Zeiten (8.20 Uhr. Verzeihung, aber vor 9.00 Uhr ruft man außerhalb eines Notfalls nur an, wenn man jemanden gut genug kennt, um sicher zu sein, dass das in Ordnung ist),

b) um dann Dinge zu fragen, die klar in der Anzeige stehen (ich habe Festpreis gewählt, weil ich wirklich nicht verhandeln will und ja, das Fahrrad hat ehrlich 7 Gänge)

c) und dann sagen, sie rufen wieder an, ganz sicher, um selbiges nicht zu tun. Sagt doch einfach: och nö, doch lieber nicht, wenn alles so ist, wie ich es schon hätte nachlesen können…

Manieren und Denken, beides stark überbewertet, ich weiß /ironie.

Ich finde verkaufen echt ätzend.

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