Flausch II

Mich einen ganzen Abend willentlich zum Weinen (in Strömen) bringen lassen, das tue ich auch nicht allzu oft. Natürlich auch zum Lachen, zum Mitsingen, zum Freuen.

Aber schließlich gehört Reinhard Mey ja quasi zur Familie; ich bin mit den Liedern aufgewachsen (ich bin ziemlich exakt genauso alt wie sein erstes Album und meine Mutter war Fan der ersten Stunde), war seit etwa 20 Jahren auf jedem Konzert. So auch gestern. Danke dafür.

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Flausch

Auf diesem Bild sehen Sie zwei Orte, an denen ich am Wochenende war.

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Und ja, es war ein sehr, sehr tolles Wochenende.

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Das Gute im Menschen

Beim Darüber-Nachdenken din den letzten Tagen ist mir aufgefallen, dass dieses “unterschätze NIE die Kraft des Guten im Menschen” mich immer begeistert, egal, wo es mir begegnet.

Gerade habe ich den fünften Band von Rick Riordans Olympus-Reihe ausgelesen, The Blood of Olympus. Und mir ist klar geworden, warum ich seine Bücher so absolut wundervoll finde und sehr liebe. Nicht nur, weil ich oft laut lachen muss oder ab und an Tränen vergieße, nicht nur, weil der Mann genial schreiben kann, meinen Humor hat und nebenbei jede Menge Wissen vermittelt. Sondern vor allem, weil in allen seinen Büchern ein Gefühl ganz stark rüberkommt: Die Macht, die Freundschaft, die “das Gute” hat. Immer wieder wird gezeigt, dass es möglich ist, durch Zusammenhalt und Loyalität so ziemlich alles zu überwinden. Das mag ja naiv klingen, aber es vermittelt mir wirklich und tief drinnen ein absolut gutes Gefühl.

Ich finde das Aufzeigen dieser Möglichkeit wichtig, finde, dass man nicht oft genug darauf hinweisen kann, dass der Mensch auch die Fähigkeit hat, unglaublich Gutes zu leisten. Natürlich hat er ebenso die Fähigkeit zu unglaublicher Dämlichkeit, Bösartigkeit und Niedertracht. Aber das zeigen mir die Nachrichten jeden einzelnen Tag eindringlich genug. Deshalb bin ich so dankbar und so wirklich ein kleines Stück geheilt im Inneren, wenn ich ein Buch, eine Fernsehserie, ein Beispiel aus dem Leben oder sonst was sehe, dass eben den anderen Weg zeigt.

Deshalb liebe ich Star Trek, weil dieses ganze Univsersum darauf fusst.

Deshalb liebe ich Boston Legal, weil die Serie für mich genau das vermittelt – auch dort wird gepaart mit vollständiger Respektlosigkeit gegenüber allem “das macht nicht”, und Humor, zum Teil bitterschwarz, so liebevoll gezeigt, dass eigentlich alles geht.

Deshalb liebe ich Bericht über die und von der ISS, wie diesen hier.

Ich bin so überzeugt atheistisch, wie ein einzelner Mensch das nur sein kann. Wenn ich einen Glauben formulieren müsste, dann wäre es: Ich glaube daran, dass Menschen in der Lage sind, sich zu helfen, zu unterstützen und sich gegenseitig voran zu bringen. Deshalb hat mich jedes Buch, jeder Film, jede reale Situation, die das immer wieder aufzeigt und wird immer einen leidenschaftlichen Fan in mir haben.

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Auch nach 25 Jahren…

stimmt dieser Post noch.

Und mir ist aufgefallen, dass mich der Mauerfall noch auf andere Weise geprägt hat: In meiner Jugend galt die Tatsache, dass es immer eine BRD und eine DDR geben würde zumindest in meinem Umfeld als unumstößlich. Jeder, der eine Wiedervereinigung für möglich hielt, war ein naiver Spinner. 1989 hat mich gelehrt, dass gutmenschelnde, naive Spinner so ziemlich alles erreichen können und man sie niemals unterschätzen sollte. “Dazu wird es nie kommen” oder “das wird immer so sein” hat mir dieses Mit-Erleben sehr gründlich ausgetrieben.

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Ich wußte gar nicht,…

… dass junge Muppets auf Bäumen wachsen:

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Old-fashioned

Der Mann ist noch nicht VOLLSTÄNDIG in der virtuellen Welt angekommen, wenn er den Bus zu Flughafen verpasst, und dann mit seinem Smartphone nicht etwa ein Taxi ruft – sondern mich anruft, damit ich ihm eins rufe…

(Morgens um 6.45 Uhr, während ich versuche, zwei Teenager soweit aus dem Zombiemodus zu holen, dass sie zur Schule gehen können.)

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Glücklich

Heute 1,5 Sdt. durch einen der Lieblingsparks laufen dürfen, statt den Wochengroßeinkauf zu machen. Nasses Laub und Erde riechen, Ruhe und (fast) alleinsein genießen, Kastanien für die Jackentasche sammeln, bunten Herbst gucken.

Ok, den Grosseinkauf musste ich später machen, aber dank der Entspannungskastanien in der Tasche verging der fast unbemerkt.

Kürbissuppe ist auf dem Herd, Wochenende ohne Termine eingeläutet, vom guten Buch sind noch anderthalb Bände übrig. Was will ich mehr? Nix!

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